Blogbeitrag Phillip Hajszan

Zwischen Super Bowl und dem „gemütlichen Wien“

Ruhig ist es an einem Samstag im Medien Quartier in Wien – St. Marx. Wir treffen Phillip Hajszan, Sportmoderator, Football-Fan und Markenbotschafter von Wiener Gewand um über Mode und Wien aber auch Nachhaltigkeit zu sprechen. Natürlich durfte das eine oder andere Wort über Sport fallen.

In den letzten Jahren hat Phillip immer wieder für Furore gesorgt. 2013 zum Beispiel, als er mit Lederhose am Super Bowl Media Day erschienen ist. Oder im Jahr darauf mit weißer Perücke und purpurn Mantel als Wolfgang Amadeus Mozart.

„Das war besonders witzig. Als Mozart sowohl Trainer als auch Spieler zu interviewen. Plötzlich selbst gefragt zu werden, ob man ein Interview geben würde. Das Bizarre ist, dass jeder geglaubt hat ich sei als Benjamin Franklin verkleidet!“

So ausgefallen seine Outfits bei den Media Days waren, im „normalen“ beruflichen Kontext ist seine Kleiderwahl weniger auffällig. Blue Jeans, weiße Sneakers und ein schwarzes Basic T-Shirt. Heute sogar von Wiener Gewand. Phillip hat es gern ordentlich. Im Büro ist er auch als „Monk“ bekannt.

„Ich bin gern ganz einfach unterwegs. Ein gutes Basic T-Shirt lässt sich super zu einem Sakko tragen. Entweder auf Sendung oder in der Redaktion.“

Dabei spielt Qualität und Tragekomfort natürlich eine große Rolle. Phillip trägt unser Basic T-Shirt ohne Tasche mit Rundhalsausschnitt. Dabei schätzt er den weichen und elastischen Stoff von Wiener Gewand sowie die sorgfältige Verarbeitung. Zusätzlich kommt noch, dass dieses Shirt in Österreich produziert wurde. In Sachen Nachhaltigkeit der nächste Schritt.

„Nachhaltigkeit ist heute ein besonders wichtiges Thema! Dabei ist ein T-Shirt aus Bio-Baumwolle bereits absoluter Standard. Große Ketten bieten hier schon viele Möglichkeiten. Wenn dann ein T-Shirt in Österreich produziert wird, ist das der nächste Schritt in Sachen Nachhaltigkeit. Das schätze ich sehr an Wiener Gewand!“

Und wie steht Phillip zu Wien? Einen Vergleich kann er auf jeden Fall anstellen. Hat er doch eine Zeit in Japan und Deutschland gelebt aber auch in Tirol.

„Ich habe schon sehr viel mitgenommen bei meinen Stationen. Dabei hat mich Japan wahrscheinlich am meisten geprägt! Ich habe hier sechs Monate verbracht während eines Auslandsemesters. Im Studentenheim waren so gut wie alle Nationen vertreten. Den besten Draht hatte ich aber zu meinen japanischen Studienkolleginnen und -kollegen. Japaner sind sehr diszipliniert und ordentlich. Damit kann ich mich eigentlich sehr gut identifizieren. Im Büro werde ich ja gerne als „Monk“ bezeichnet. Das kommt nicht von irgendwo.

Meine Zeit bei München war sicher ein Kontrast dazu. Die Münchner ähneln den Wienern ja ein wenig. Genau wie die Bayern sind auch wir Wiener ein „eigenes Volk“. Wir definieren ja auch das Wort „Freundlichkeit“ eher speziell. Den „Wiener Schmäh“ muss man auch erst verstehen lernen. Wenn man den aber drauf hat, merkt man wie speziell Wien ist. Wien ist auf jeden Fall meine Heimat und eine wahre Weltmetropole. Und auch nicht umsonst die lebenswerteste Hauptstadt der Welt!“

Wenn man als Sportmoderator arbeitet, kann man selbstverständlich auch sehr viel über Sport reden. So auch bei Phillip. Es dürfen gerne die New England Patriots sein im Football oder der 1. FC Köln und Fußball.

„Der 1. FC Köln ist etwas Besonderes für mich. Mein Vater ist gebürtiger Kölner und ich fühle mich auch mit der Stadt verbunden. Der Club ist vielleicht nicht die große Erfolgsmannschaft aber der ganze Stolz der Kölner. Ich fiebere immer mit dem „Effzeh“. Beim Football verfolge ich gerne die New England Patriots. Was die in den letzten Jahren geschafft haben ist einfach großartig. Einer der größten Momente für mich war der Super Bowl 2015 gegen die Seahawks. Da live dabei zu sein war unglaublich. Im selben Jahr durfte ich dann auch dem FC Barcelona im Stadion zusehen beim Sieg in der Champions League. Einfach ein perfektes Fan-Jahr!“

Der Vormittag mit Phillip ist sehr schnell vergangen. Zusammengefasst können wir sagen, eine „coole Socke“ dieser Phillip. Mit tollen Geschichten rund um den Sport und Gott und der restlichen Welt. Er ist übrigens nicht nur regelmäßig auf Puls4 beim Football zu sehen, sondern auch in der Europa League und der österreichischen Eishockey Bundesliga. Einschalten lohnt sich!

Zum krönenden Abschluss möchten wir mit euch noch Phillips Lebensmotto teilen:

„Et es wie et es. / Et kütt wie et kütt. / Et hätt noch emmer joot jejange.“ – Kölsches Grundgesetz

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